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Tiger fressen keine Yogis: Stories von unterwegs

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Ein Tiger raubte ihm die Hände, die Zunge biss er sich während eines Malariaanfalls selber ab, und sein linkes Auge verlor er bei dem Streit mit einem afghanischen Widerstandskämpfer, den er um zwei Kilo Haschisch bescheißen wollte.

So hätte es kommen können. Aber eines kann man Helge Timmerberg nun wirklich nicht nachsagen: er hätte nicht gelebt. Dass sein gesamtes Leben bislang ein langer, wilder, bunter Trip durch innere und äußere Welten war, davon zeugt dieses Buch mit Timmerbergs besten Stories. Sie erzählen von Treffen mit Waffenschiebern, Flamencotänzerinnen und Drogenbaronen, von Reisen zu den Yakuza in Japan oder mit einem ehemaligen Bankräuber durch die Ex-DDR kurz nach der Maueröffnung. Sie fangen den Geist verschiedener Kulturen und Menschen ein. Gibt er eben noch zynische Kommentare über Prominente im Borchardt (Berlin) von sich, so folgt gleich darauf ein einfühlsamer und wahrhaftiger Bericht über seine Begegnung mit Todgeweihten im Haus von Mutter Theresa in Kalkutta. Schräg, manchmal nachdenklich, aber niemals langweilig sind die abenteuerlichen Reisereportagen dieses modernen Nomaden, der auch unter Heiligen in Indien lebte und dort das Weiß im Auge des Tigers sah.

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