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Kirche 21

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Summary

Die Stimme Gottes zu hören wird immer schwieriger. Das liegt nicht daran, dass er leiser redete, sondern die Informations- und Mediengesellschaft mit ihren Bildern, Tönen und Werbebotschaften entfremdet den Menschen immer mehr von sich selbst. “Innerlichkeit” ist für viele Menschen zum Fremdwort geworden. Doch sie ist nötig um Gott zu “hören”. Was in der Bibel mit “die Welt” im Gegensatz zur christlichen Gemeinde bezeichnet wird, macht mir auf diesem Hintergrund wieder neu Sinn. Nicht als Schwarz-Weiß-Malerei, die zwischen Christen und Nichtchristen unterscheidet, sondern der einzelne Mensch scheint den gesellschaftlichen Mächten und Strukturen ausgeliefert zu sein wie nie zuvor. Der Zeitgeist bläst den Menschen als soziale Kälte ins Gesicht. Die Macht liegt nicht mehr in den Händen der, vom Volk gewählten, Politikerinnen und Politiker, sondern in den Händen von Lobbygruppen.
Banken, Pharmaindustrie, Stromkonzerne und Medien sind die eigentlich Mächtigen. Dabei ist der oder die Einzelne, selbst wenn er oder sie zum Topmanagement gehört, auch nur ein kleines Rädchen im Konzerngetriebe.

Die Kirchen sind keine gesellschaftlichen Größen mehr. Zu lange haben sich die Kirchen auf ihren Pfründen ausgeruht und “die Dinge schleifen lassen”. Bedenklich und entlarvend, dass man erst dann aufwacht, wenn das Geld knapp wird.
Mit meinen Essays skizziere ich die Lage der Kirchen und gebe Anregungen wie die momentane Krise mit Hilfe der Mystik überwunden werden kann. Den ursprünglichen Titel “Die Zukunft der Kirche im 21. Jahrhundert” habe ich durch den griffigeren Titel “Kirche 21′′ ersetzt.

Gute Unterhaltung beim Lesen und ein kritisches Auseinandersetzen mit meinen Texten,
Ihr Volker Schunck

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