Start Reading

Die fünf Schlüssel zu Utopia: Ansätze zur Transformation der Gesellschaft

Ratings:
348 pages5 hours

Summary

Die bisherige Strategie des Freihandels auf den globalen Finanzmärkten hat zu einer Krise geführt. Was aber soll an die Stelle des Turbo-Kapitalismus treten? Ist die soziale „gebändigte“ Marktwirtschaft der Ausweg oder ist es vielleicht Zeit, ganz neue Wege zu gehen und den Kapitalismus hinter uns zu lassen?

Abseits des herrschenden Diskurses existieren Vorschläge, wie der Markt dem Menschen dienen könnte, anstatt dass Gesellschaft und Individuum atemlos den Wachstumszwang bedienen, der selber wohl das größte strukturelle Problem des Kapitalismus ist.

Im herrschenden Diskurs dagegen herrscht entweder allgemeine Ratlosigkeit oder mangelnde Weitsicht angesichts der immensen Probleme, vor die sich die Welt gestellt sieht. Und trotz der wiederholten Bekundungen der Politiker das Problem des Hungers auf der Welt anzugehen, gibt es kaum Fortschritte, kurz: Die globalen Entwicklungen und die täglichen Meldungen in den Nachrichten sind nicht dazu angetan, das Vertrauen in die Zukunft zu stärken. Woran aber liegt das? Warum ist es nicht möglich, unser Wissen und unsere Ressourcen für die Gestaltung unserer Zukunft planvoll zu nutzen?

„Die fünf Schlüssel zu Utopia“ greift die Grundlagendiskussionen auf, die das moderne Weltbild begründet haben. Die überdisziplinäre, teilweise philosophische Untersuchung der heutigen gesellschaftlichen Wirklichkeit, ihres Wissens und ihres Diskurses ergibt zunächst, dass das moderne Sein durch Irrationalität beherrscht wird. Der Blick auf die Fundamente der Moderne ergibt die Gründe dafür: die in der westlichen Welt vorherrschende „Vergötterung“ der Rationalität sowie der Materialismus in den Naturwissenschaften. Dieses „materialistisch-rationalistische“ Denken, das sich von den Wurzeln des Daseins abgetrennt sieht, ist für die herrschende Irrationalität verantwortlich: Die übersteigerte Rationalität verursacht den extremen Individualismus, der das Prinzip des Kampfes „jeder gegen jeden“ in die Welt trägt. Damit ist der Mensch sich selbst entfremdet: Wir haben uns von unseren Herzen und Seelen so weit entfernt, dass wir unsere innere Zerrissenheit und den daraus resultierenden Kampf mit uns selbst und anderen in die Welt tragen.

Und die von uns unabhängige Außenwelt, die „harte Realität“, gibt es sie wirklich? Ist sie vielleicht nur eine bequeme Ausrede, uns unserer Verantwortung zu entledigen?

Der herrschende Diskurs stellt solche Fragen aber nicht und lässt wenig Raum für andere Ansätze. Gerade die großen Medien haben ohne jede Hemmung die Dogmen des Neoliberalismus verinnerlicht und verbreitet und tun es trotz der Krise der „freien Finanzmärkte“ weiter.

Warum lässt sich der angeblich so mündige Bürger der westlichen Industrienationen in dieser Weise desinformieren? Um Antworten auf alle diese Fragen zu finden, untersucht „die fünf Schlüssel zu Utopia“ Gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und nicht zuletzt die Seele und das Dasein. Aus dem Rückgriff auf vorhandene aber in Vergessenheit geratene Ansätze ergeben sich die gesuchten Antworten, die uns in ein reiches Dasein – hin zu Utopia – führen können. Denn es reicht nicht aus, nur auf einer Ebene Prozesse hin zu einem reicheren Dasein und einer gerechteren Welt in Gang zu setzen, in allen Bereichen müssen Veränderungen einsetzen.

Read on the Scribd mobile app

Download the free Scribd mobile app to read anytime, anywhere.