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666, die Zahl des Menschen: Das Mysterium der Apokalypse im Spiegel jüdischer Geschichte

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Summary

„Armageddon“, Endzeiterwartungen, Mysterien, die Verteufelung politischer Rivalen, Verschwörungstheorien aller Arten – für all dies und mehr steht in besonderer Weise die biblische Zahl 666, berühmt und berüchtigt aus der Apokalypse des Johannes, dem obskuren Abschluss der christlichen Bibel. Kaum ein Held oder Schurke der Geschichte der letzten zwei Jahrtausenden, der von seinen Gegnern nicht verdächtigt wurde, als ominöses „Tier 666“ das Prinzip des Bösen zu verkörpern: Nero, Hadrian, Mohamed, Päpste, Luther, Stalin, Hitler, … Jesus, wozu sich in unserer Zeit noch diffuse Ängste vor einer totalitären Kontrolle mittels Barcodes oder Smartphones gesellen.
Auch wenn Autorenschaft und Datierung der Apokalypse umstritten geblieben ist, spielt die Handlung unstrittig im Umfeld des antiken Judentums. In zeitlichen Kontext und kulturellen Milieu betrachtet lichtet sich der mystische Nebel und offenbart die Beschreibung dramatischer Zeitgeschichte.
Unser Buch erläutert die geschichtlichen, methodischen und sprachlichen Grundlagen im antiken Spannungsfeld zwischen Apokalyptik, jüdisch-römischer Kriege, Talmud und Kabbala.
Die für viele Leser unerwarteten, oft wortgleichen Parallelen in den Texten des Christentums und des Talmuds verweisen dabei auf ein literarisches Messias-Duell zwischen Jesus von Nazareth und Simon Bar Kochba, die beide von ihren Anhängern mit der berühmten Stern-Weissagung der Bibel legitimiert wurden.

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