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Heimatkinder 6 – Heimatroman: Ein Dorfkind in der Stadt

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Summary

Die Heimatkinder verkörpern einen neuen Romantypus, der seinesgleichen sucht. Zugleich Liebesroman, Heimatroman, Familienroman – geschildert auf eine bezaubernde, herzerfrischende Weise, wie wir alle sie schon immer ersehnt haben.


Viola erwachte von einem Sonnenstrahl. Er fiel durch den Spalt zwischen den Gardinen am kleinen Fenster und blendete sie. Sofort richtete sie sich auf und sah zur Uhr. Es war Viertel nach sieben. Und obwohl sie hätte länger schlafen können, erhob sie sich, tapste mit nackten Füßen durch den niedrigen Raum und öffnete die Tür zum Nebenzimmer. Dort wohnte ihr Söhnchen Michael. Auch hier war der Sonnenstrahl hereingefallen. Genau auf das Kinderbett hatte er gezielt und machte sich dort in aller Helligkeit breit, denn Michael befand sich nicht mehr in seinem Bettchen. Und auch die kleine Lederhose, die nachts auf dem Stuhl daneben lag, war verschwunden. Viola eilte in ihr Zimmer zurück, schob die Gardinen beiseite, öffnete das Fenster weit und lehnte sich hinaus. "Michi!", rief sie laut. "Michiiii!" Vom Gartentor kam die Antwort. Dort stand ihr Söhnchen mit noch ungekämmten Haaren, aber fix und fertig angekleidet und wollte gerade entschlüpfen. "Ja, was ist denn, Mama?

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