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Zu kurz gesprungen: Schuldig – schuldiger – am schuldigsten. Ein deutscher Generationenkonflikt?

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Summary

Im Sommer 1976 kreuzen sich die Wege zweier Menschen – Franz, gerade 30 Jahre alt und ehemaliges Mitglied des SDS, Lehrer mit Berufsverbot in Heidelberg, und Klaus, Jahrgang 1912, Zahntechnikermeister mit eigenem Unternehmen in Braunschweig. Die Handlung spielt in Braunschweig und in Heidelberg. Franz bietet in einem überregionalen Blatt seine Dienste als Biograph an. Klaus nimmt Kontakt zu Franz auf. Die Verknüpfung durch das Projekt Biographie verhindert für Klaus einen Rückzug ins Schweigen, fordert Franz heraus, eigene Positionen zu hinterfragen. Beide gewinnen durch das Gespräch Selbstdistanz, können so ihre Standpunkte neu bewerten. Franz findet mit seiner chilenischen Freundin Micaela ein alter Ego im Umgang mit dem moralischen Versagen der älteren Generation.

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