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Zeit der Verzweiflung: Die Geschichte einer Flucht aus der DDR

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Summary

Sondershausen, eine kleine Stadt in der DDR im Jahr 1959: Ferdi und Helga Mann führen mit ihren Söhnen Roland und Jürgen ein unbeschwertes Familienleben, bis ein an sich nichtiger Vorfall schlagartig alles ändert: Ferdi, der bei der Kriminalpolizei arbeitet, nickt während eines Wachdienstes ein und verliert seinen Rang als Offizier. Er quittiert den Polizeidienst und findet bald eine andere Stelle, aber der Vorgang macht ihm und Helga, die mittlerweile mit Zwillingen schwanger ist, die Perfidität der Behörden mit voller Wucht bewußt. Sie, die ohnehin nie Freunde des Regimes waren, wollen nicht weiter in einem Land leben, das ihre Existenz und Zukunft jederzeit zerstören kann. Als Helga ein Visum erhält und mit den mittlerweile vier Kindern für zehn Tage zu ihren Eltern in den Westen reisen darf, steht ihr lange angedachter Plan fest. Ferdi folgt ihnen einige Tage später, heimlich und ohne Visum. Doch die Behörden sind längst misstrauisch geworden und senden ihre Handlanger, um Ferdi zu suchen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

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