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Reichsgräfin Gisela

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Summary

Jutta von Zweiflingen ist mit dem Hüttenmeister Theobald Ehrhardt verlobt, strebt aber eigentlich nach Höherem. Sie lebt mit ihrer kranken Mutter verarmt im Waldhaus.
Der Minister Baron Fleury macht mit seiner kleinen Stieftochter Gisela und deren Gouvernante Frau von Herbeck einen kurzen, wetterbedingten Zwischenstop bei Jutta und ihrer blinden Mutter. Schon zu Beginn des Romans weiß man als Leser, dass eben jener Baron nicht unschuldig an der Verarmung derer von Zweiflingen ist.
Mit Hilfe der Gouvernante schafft es Jutta den Baron zum Ehemann zu bekommen.
Gouvernante plus Gisela werden auf das nahe gelegene "weiße Schloss" verpflanzt und ab sofort obliegt die Erziehung der Kleinen bei Frau von Herbeck.
Der ehemalige Verlobte von Jutta stirbt bei dem Versuch seinen Bruder vor dem Ertrinken zu retten. In Kapitel zehn, sind mittlerweile ebensoviele Jahre vergangen, und Gisela ist nun etwa achtzehn Jahre alt.
Gisela ( die Romanheldin ) muss nun langsam begreifen wie sie von ihrem Stiefvater bisher belogen und auch manipuliert worden ist. Obwohl sie die letzten Jahre fast klösterlich erzogen wurde, hat sich bei ihr ein guter Charakter entwickelt.
Dann taucht ein fremder, wahnsinnig reicher und natürlich gutaussehender Portugiese auf. Und dieser Fremde hat augenscheinlich eine Rechnung offen mit der Familie des Barons Fleury. Dummerweise hat sich Gisela zu diesem Zeitpunkt bereits in ihn verliebt.
Als ideologisch interessantestes Buch Marlitts gilt diese Reichsgräfin Gisela. Es enthält alles, was man von einem Trivialroman erwarten kann – große Liebe, Verbrechen und Happy End – aber auch Kritik an korrupter Politik und hochmütigem Adel. Die junge Gräfin Gisela lernt durch die Liebe zu einem geheimnisvollen Unbekannten allmählich ihren Standesdünkel abzulegen und entwickelt sich zu einem mitfühlenden Menschen.

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