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Heimatkinder 44 – Heimatroman: Eine Frau zu viel auf dem Höfferhof

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Summary

Die Heimatkinder verkörpern einen neuen Romantypus, der seinesgleichen sucht. Zugleich Liebesroman, Heimatroman, Familienroman – geschildert auf eine bezaubernde, herzerfrischende Weise, wie wir alle sie schon immer ersehnt haben.

"Herrgottsnaa!" schimpfte Lore Höffer ungehalten. "Wenn du das alte Spinnradl unbedingt haben willst, nachher hol ich es dir halt vom Speicher, Specker-Toni. Aber dann ist Schluß. Der Johannes hat neulich zu mir gesagt, daß die alten Bauernglumpdinger im Wert steigen. Ich soll nix mehr hergeben, hat er gesagt. Und du hast eh ein Glück, daß er gerade heut auf Seefeld hinunter ist. Sonst tätest es eh nit kriegen, weißt!" Lore Höffer war eine hübsche Frau Ende der Dreißig. Sie war nicht zu dünn und nicht zu dick. Sie war so, wie eine rechte Bauersfrau halt sein muß. Geschwind fuhr die Bäuerin mit der Hand über den dunkelblonden Nackenknoten.

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