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Müllkippe Meer: Ein Ökodesaster mit Langzeitfolgen

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Summary

Lange galten die Weltmeere als Symbol für unberührte Weiten und als nahezu unerschöpflicher Quell des Lebens. Doch das war einmal: Ölunfälle, Überfischung, Einleitung von Chemieabfällen: Der Mensch hat längst massiv in dieses gewaltige Ökosystem eingegriffen und seine Spuren hinterlassen. In den Ozeanen der Erde gibt es aber noch ein weiteres Phänomen, das sich immer mehr als Ökodesaster entpuppt: Müll, genauer Plastikmüll.

Dabei geht es nicht um einzelne Babyschnuller, PET-Flaschen oder Tupperdosen, sondern um gewaltige, zusammenhängende Müllteppiche, die manchmal sogar die Größe Deutschlands oder Zentraleuropas erreichen. In einigen Meeresregionen haben sich riesige Müllstrudel gebildet, die wie von Geisterhand getrieben ihre Kreise ziehen und dabei im Wasser treibende Plastikteile geradezu magisch "ansaugen".

Die berüchtigtste schwimmende Müllhalde ist der Great Pacific Garbage Patch im Nordpazifik. Er soll nach Schätzungen von Experten bis zu 100 Millionen Tonnen Kunststoffabfall mit sich führen – Tendenz stark steigend.

Doch wie kommen die ganzen Abfälle ins Meer? Warum entstehen in manchen Regionen solche überdimensionalen Müllansammlungen? Wie gefährlich ist die Plastiksuppe für alles Leben im Meer, aber auch für uns Menschen? Und vor allem: Was kann man gegen das Müllproblem tun? Diese und viele andere Fragen versuchen Meeresforscher seit einiger Zeit zu beantworten – nicht immer mit Erfolg…

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