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Heimatkinder 46 – Heimatroman: Maxl, das Waisenkind

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Summary

Die Heimatkinder verkörpern einen neuen Romantypus, der seinesgleichen sucht. Zugleich Liebesroman, Heimatroman, Familienroman – geschildert auf eine bezaubernde, herzerfrischende Weise, wie wir alle sie schon immer ersehnt haben.

Es war Mittagszeit. Die Sonne stach heiß vom Himmel. Heuer meinte sie es besonders gut. Da litt Mensch und Vieh unter der Hitze, und der Schweiß rann oft schneller als die kleinen Gebirgsbäche, die schon halb ausgetrocknet waren. In der Gluthitze, nach dem Essen, ging keiner, der nicht unbedingt musste, nach draußen. Man machte ein kleines Nickerchen in der kühlen Stube. Die Arbeit lief nicht davon, und später, wenn die Schatten ein wenig länger geworden waren, da schaffte man dann umso fleißiger.
Selbst die Kühe auf den Wiesen suchten sich ein kühles Plätzchen und kauten melancholisch vor sich hin.

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