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Angstfutter: Die Top 20 Kurzkrimis

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Summary

Lea Hartmanns zeichnet kein außergewöhnliches Leben, sondern eines was alltäglich, ja nahezu banal ist in seinem Bestreben nach ein bisschen Glück. Doch gerade das Unspektakuläre lässt uns tief eintauchen in das Empfinden einer Frau, die vieles bereut, die sich selbst die Schuld gibt an der Entführung ihrer Tochter und die glaubt, durch einen Moment der Unaufmerksamkeit ihr nahezu perfektes Leben zerstört zu haben. Der Schmerz über den gewaltsamen Verlust des Kindes sitzt tief.
Auf einem Musikfestival wird eine junge Frau ermordet. Sechzehn Messerstiche. Scheinbar kein Motiv. Kommissar Moers kämpft sich durch den Morast auf dem Festival Gelände und durch den weitaus schlimmeren aus Wahrheiten und Lügen.
Er sieht sich konfrontiert mit allen menschlichen Reaktionen und Abgründen, die sich auftun, wenn eine junge Frau durch Gewalt ums Leben kommt: Angehörige reagieren über und behindern die Arbeit der Polizei, Zeugen verdrehen die Fakten, Freunde beschuldigen sich gegenseitig und die Medien stürzen sich auf das Geschehen, wie eine blutrünstige Meute. So klingt das "Totenlied" von Jana Waldorf.

"Als sie die Waschmaschine aufzog, strömte der widerliche Geruch von totem, verwesendem Fleisch in den Raum", was so drastisch beginnt, entpuppt sich bald als humorvoller und anrührender Krimi in bester ‚Who done it?‘ Tradition.
Doch wer es war und welche Umstände zur Folge hatten, dass ein Hund ein Bad in der Waschmaschine nahm, das lässt "Kamillenstraße Nr. 13 oder warum Robert ein Bad in der Waschmaschine nahm" zunächst offen. Mit dem Ausruf: "Das ist Roberts Mörder!", endet der erzählende Text. Die Auflösung des kleinen Cliffhangers bringt Anneke Maurer in Form eines Zeitungsartikels in dem ausführlich über den Fall des "kriminellen Zwillingsbruders" berichtet wird - wer mehr wissen will: muss lesen!

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