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Jesus Römer Christentum: Makaberste Tragödie des Abendlands

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Summary

Hat das Christentum andere Wurzeln, als die Kirche predigt?
Eine steile These: Das Christentum entstand nach dem Jüdischen Krieg. Gründe waren römische Interessen zur Befriedung der Juden und zur Verherrlichung des flavischen Kaiserhauses. Die Evangelien enthalten deshalb keine historischen Fakten; sie sind bewusste Fiktionen.
Später wurde das Christentum missverstanden und missbraucht. Es diente künftig dem klerikalen Adel als Herrschaftsinstrument. Bis heute sichert es kirchlichen Einfluss, wirkt in staatliche Bereiche und bestimmt das Denken vieler Menschen.
Der Autor, der uns diese atemberaubende These vorstellt, legt Spuren, Motive und Umstände frei, um dies zu belegen. Es ginge demnach den Verfassern der Evangelien primär darum, die Juden nach deren militärischer Niederlage vom aufrührerischen Messias-Glauben abzubringen. Stattdessen sollten sie einen friedlichen Christus achten, Frieden halten, Steuern zahlen und die römische Obrigkeit als rechtmäßig anerkennen. Die Erlösung fände erst im Himmel statt.
Der Autor legt anhand vieler Belege detailliert dar, wie dies vonstattengegangen sein könnte. Besondere Rollen spielten dabei der zu den Römern übergelaufene jüdische Historiker Flavius Josephus sowie Titus, der Kaisersohn und spätere Herrscher Roms. Doch deren Religion hat ihren Zweck nach dem Jüdischen Krieg nie entfalten können. Ganz im Gegenteil: Sie wurde zur makabersten Tragödie des Abendlands ...

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