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Jahresmosaik - Texte vom Herbst 2011 bis zum Spätsommer 2012

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Summary

»Jeden Tag etwas aufzuschreiben, ist nicht schwer. Es gehört eine gewisse Disziplin dazu, ein Tagesplan, eine innere Bereitschaft. Themen gibt es genug. In Rundfunk, Fernsehen, Tagespresse unterschiedlicher Richtungen, in Magazinen und hoffentlich auch in Predigten und Unterrichtsstunden wird das Leben verhandelt, verwaltet, zurechtgestutzt, oder einfach nur bedacht, problematisiert und auf ein Ziel ausgerichtet. Dazu braucht es meine Meinung weniger. Aber ich habe natürlich auch meine Gedanken, setze mich mit allem auseinander und schreibe gewissermaßen jeden Tag in der blauen Stunde einen Brief an einen unbekannten Freund oder besser noch an eine Freundin; wie erstaunt bin ich darüber, was alles in einem Jahr geschehen ist, was ich schon wieder vergessen habe, was mich einmal sehr bewegt und mir einmal das Herz zerrissen hat. Von dem allen erzählen diese kleinen Texte. Sie sind ein Mosaik, ein Jahresmosaik. Sie sind wie ein farbiges Glasfenster; von außen ist nur etwas zu sehen, wenn es dunkel ist und drinnen ein Licht brennt; und drinnen ist nur etwas zu sehen, wenn von außen die Sonne hindurch scheint. So versteh ich meine täglichen kleinen Schreibmühen.« – Friedemann Steiger, Pfarrer i. R.

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