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Der kleine Fürst 201 – Adelsroman: Dein Liebeskummer lohnt sich nicht!

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Summary

Viola Maybach´s Topseller. Alles beginnt mit einem Schicksalsschlag: Das Fürstenpaar Leopold und Elisabeth von Sternberg kommt bei einem Hubschrauberunglück ums Leben. Ihr einziger Sohn, der 15jährige Christian von Sternberg, den jeder seit frühesten Kinderzeiten "Der kleine Fürst" nennt, wird mit Erreichen der Volljährigkeit die fürstlichen Geschicke übernehmen müssen.

Viola Maybach hat sich mit der reizvollen Serie "Der kleine Fürst" in die Herzen der Leserinnen und Leser geschrieben. Der zur Waise gewordene angehende Fürst Christian von Sternberg ist ein liebenswerter Junge, dessen mustergültige Entwicklung zu einer großen Persönlichkeit niemanden kalt lässt. Viola Maybach blickt auf eine stattliche Anzahl erfolgreicher Serien zurück, exemplarisch seien genannt "Das Tagebuch der Christina von Rothenfels", "Rosenweg Nr. 5", "Das Ärztehaus" und eine feuilletonistische Biografie. "Der kleine Fürst" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken.

"Wo kann er nur sein, Fritz?", fragte Baronin Sofia leise."Wenn ich das wüsste!", erwiderte Baron Friedrich, während er seiner Frau einen Arm um die Schultern legte.Gemeinsam sahen sie hinaus in die Dunkelheit. Der Himmel über ihnen war sternenübersät, der Mond hing als Ei dort oben, nicht eine einzige Wolke war zu sehen. Zu jeder anderen Zeit hätten sie den Anblick genießen, sich daran freuen können. Nicht so in dieser Nacht.Sie standen auf der hinteren Terrasse von Schloss Sternberg, mit Blick auf Sofias privaten Garten, in dem sie seltene Pflanzen züchtete. Anna und Konrad hatten sich erst vor kurzem in ihre Zimmer zurückgezogen, viel zu spät für Teenager, die am nächsten Morgen in die Schule mussten, aber ihre Eltern hatten sie nicht gedrängt. Vielleicht würden sie ihnen sogar erlauben, der Schule fernzubleiben, denn was hatte es für einen Sinn, sie hinzuschicken, wenn der kleine Fürst bis dahin nicht zurückgekehrt war? Sie würden sich nicht auf den Unterricht konzentrieren können, sondern wären in Gedanken nur bei ihrem spurlos verschwundenen Cousin."Es muss etwas passiert sein", fuhr Sofia unglücklich fort. "Nie im Leben würde Chris einfach weggehen, ohne uns Bescheid zu sagen."Es sei denn, er wäre so durcheinander, dass er daran nicht denkt."Aber was sollte ihn denn jetzt noch durcheinander bringen? Der Banküberfall ist doch überstanden, bemerkenswert gut sogar, was ihn betrifft. Sicher, da ist noch die Sorge um Steffis Großmutter, aber das ist kein Grund für Chris, einfach ohne ein Wort zu verschwinden." Die Baronin unterbrach sich. Es dauerte mehrere Sekunden, bis sie mit leiser Stimme fragte: "Oder glaubst du, er könnte entführt worden sein?

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