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Der kleine Fürst 221 – Adelsroman: Ein Mann spielt falsch

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Summary

Viola Maybach´s Topseller. Alles beginnt mit einem Schicksalsschlag: Das Fürstenpaar Leopold und Elisabeth von Sternberg kommt bei einem Hubschrauberunglück ums Leben. Ihr einziger Sohn, der 15jährige Christian von Sternberg, den jeder seit frühesten Kinderzeiten "Der kleine Fürst" nennt, wird mit Erreichen der Volljährigkeit die fürstlichen Geschicke übernehmen müssen.

Viola Maybach hat sich mit der reizvollen Serie "Der kleine Fürst" in die Herzen der Leserinnen und Leser geschrieben. Der zur Waise gewordene angehende Fürst Christian von Sternberg ist ein liebenswerter Junge, dessen mustergültige Entwicklung zu einer großen Persönlichkeit niemanden kalt lässt. Viola Maybach blickt auf eine stattliche Anzahl erfolgreicher Serien zurück, exemplarisch seien genannt "Das Tagebuch der Christina von Rothenfels", "Rosenweg Nr. 5", "Das Ärztehaus" und eine feuilletonistische Biografie. "Der kleine Fürst" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken.

"Sag das noch einmal!", bat Tanja Karolus. "Ich glaube, ich habe neuerdings Probleme mit den Ohren." "Hast du nicht", versicherte Sabrina von Havenbeeck. "Benjamin von Schönhausen hat Schloss Sternberg in der Nacht heimlich verlassen, und heute Morgen wurde sein Aktenkoffer im Vorratskeller gefunden, mit mehr als einer Million Euro darin. Was sagst du nun?" "Gar nichts mehr", sagte Tanja. Sie hätte selbst ein paar unerhörte Neuigkeiten erzählen können, aber unter diesen Umständen verzichtete sie lieber darauf. Wenn sie von Harry Vollmer berichtete, sollte Sabrina ihr auch richtig zuhören und nicht wie jetzt vor allem mit ihren eigenen Angelegenheiten beschäftigt sein. "Weißt du", fuhr Sabrina zögernd fort, "ich… ich mochte ihn." Sie verbesserte sich eilig. "Ich mag ihn, wollte ich sagen." "Du magst ihn", wiederholte Tanja ein wenig begriffsstutzig, bevor ihr dämmerte, was Sabrina eigentlich hatte sagen wollen. "Du meinst, du hast dich in ihn verliebt?" "Ich weiß es nicht, Tanja, aber ich glaube schon. Da war von Anfang an etwas zwischen uns.

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