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Mit Zink den Botox-Effekt verlängern

Zink kann offenbar in Kombination mit Phytase den Effekt von Botox
signifikant verlängern, wie eine neue Studie aus den USA zeigt. Phytase sind
Enzyme, die Phytinsäure hydrolytisch abbauen und somit das gebundene
Phosphat freisetzen.
Dr. Charles Soparkar vom Methodist Hospital in Houston untersuchte 44 Patienten, denen im
Rahmen der Studie Botulinumtoxin (Botox®, Dysport®, or Myobloc®) verabreicht wurde. Viele dieser
Patienten hatten schon zuvor Botulinumtoxin als Therapieoption bekommen und teilweise
unbefriedigend darauf reagiert. Die meisten von ihnen litten unter einer seltenen Form von
Augenlid-Spasmus.

Für die Untersuchung wurde den Studienteilnehmern vier Tage vor der geplanten Behandlung mit
Botulinumtoxin eine Kombination aus 50 mg organischem Zink und 3000 Einheiten Phytase
verabreicht. „Sehr zu unserem Erstaunen zeigten die Resultate nach der Einnahme von Zink und
Phytase eine deutliche Verbesserung in der Ansprechrate bei den behandelten Patienten im
Vergleich zu vorherigen Injektionen mit Botulinumtoxin, und das bei gleichbleibender Dosierung,“
sagte Dr. Soparkar. „Das Toxin schien einen grösseren Effekt zu haben und länger zu halten.
Möglicherweise könnte das in Zukunft für die Patienten bedeuten, dass man sie mit weniger
Botulinumtoxin behandeln muss, was sich natürlich auf den Geldbeutel, aber auch auf die Sicherheit
und die Resultate positiv auswirken würde.“

Soparkar und sein Team werden die Resultate der Studie am nächsten Symposium der American
Society of Ophthalmic Plastic & Reconstructive Surgery am 14. Oktober in Chicago präsentieren.

Die Resultate der Studie führten zu einem in den USA ab diesem Monat neu erhältlichen
Nahrungsergänzungsmittel mit dem Namen ZYTAZE™, das die genau Menge an Zink und Phytase
enthält, die in der Studie verwendet wurde. ZYTAZE™ wird von der Firma OCuSOFT, Inc. vertrieben
und ist rezeptpflichtig.

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